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Museen

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Der Museumskomplex des Conservatorio di Santa Chiara

Museo Archeologico
Im Archäologischen Museum im ersten Obergeschoss des Museumskomplexes des Conservatorio di Santa Chiara sind etruskische, römische und mittelalterliche Fundstücke aus der Stadt und ihrem Umland ausgestellt. Diese sehr bedeutende Sammlung illustriert die Materialgeschichte von San Gimignano und stellt u.a. die Techniken vor, mit denen in den verschiedenen Epochen die Glas- und Keramikbehälter hergestellt wurden. Von überaus großer Bedeutung ist der Bereich, der sich der etruskischen Kultur im Gebiet von San Gimignano widmet. Die Fundstücke, die aus Grabstätten und Siedlungen aus der Gegend um San Gimignano stammen, gehen zurück auf das 7. bis 1. Jahrhundert v. Chr. Die Mittelalterabteilung präsentiert sowohl die Techniken als auch die Erzeugnisse (Tisch- und Küchengeschirr) der Glas- und Keramikherstellung im Mittelalter und in der Renaissance.


La Spezieria di Santa Fina
Die Sammlung der Glas- und Keramikbehälter aus der alten Drogerie des Spitals von Santa Fina im ersten Obergeschoss des Museumskomplexes des Conservatorio di Santa Chiara gehört zu den schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten von San Gimignano. Die Ausstellung rekonstruiert die ehemalige Unterteilung der Apotheke in die „bottega“, in der die Heilmittel verkauft wurden, und in die „cucina“ , in der die Medizin hergestellt wurde.
Es sind auch die alten Medikamente ausgestellt, die in den Behältern zurückgelassen wurden.


Galleria d'Arte Moderna e Contemporanea „Raffaele De Grada“
Die Galerie für moderne und zeitgenössische Kunst ist dem Bewunderer der Stadt San Gimignano Raffaele De Grada gewidmet, dessen Werke zum Teil in der Galerie ausgestellt sind. Die Galerie beherbergt Wanderausstellungen von Avantgardekünstlern ebenso wie eine beachtliche Zahl von Werken in der ständigen Sammlung. Unter diesen Werken moderner und zeitgenössischer Kunst im Besitz der Stadt San Gimignano befinden sich Gemälde von Cannicci, De Grada, Guttuso, Vacchi, Fieschi, Nespolo und Skulpturen von Bodini, Shmettau und Hesse.


Museo del Vino della Vernaccia
Das Vernaccia-Weinmuseum von San Gimignano ist eine Hommage an die Qualität und das Prestige des Sangimignaner Weines und seiner Erfolgsgeschichte. Die Eröffnung dieses Museums lag der Stadtverwaltung als ein Ort der Vortrefflichkeit, Erinnerung, Tradition und Identität ganz besonders am Herzen. In San Gimignano werden folgende Weine hergestellt: der Vernaccia di San Gimignano DOCG, der San Gimignano Rosso DOC und der I.G.T. Toscana, mit einer Gesamtproduktion von 9 Millionen Flaschen jährlich, von denen 70 % ins Ausland und die übrigen 30 % auf dem Inlandsmarkt verkauft werden.
Das von dem Architekten Duccio Santini entworfene Museum mit Sitz in der Villa della Rocca di Montestaffoli wird von der Associazione Strada del Vino Vernaccia di San Gimignano geleitet. Das Museum präsentiert einen Rundgang durch die Geschichte des Weins mittels Texttafeln, Abbildungen, Fotos und interaktiven Instumenten für einen Dialog mit öffentlichen Einrichtungen und Weinproduzenten, aber auch anhand von ganz einfachen Mitteln wie dem Sehen und Riechen. In dem Ausstellungsraum, der sich den Wahrnehmungen widmet, begibt sich der Besucher auf eine Reise zum Wesen des Weins: Er erfährt den Geruch des Tresters, den Anblick von Trauben in der Presse und das Gluckern des Weines bei der Gärung. Außerdem werden Videofilme in den Museumsräumen gezeigt, die den Ursprung und die Geschichte des Vernaccia di San Gimignano erzählen. Im Museum werden auch Weinproben angeboten.


Museo Ornitologico
Das Vogelkundemuseum in der Kirche San Francesco in der Via Quercecchio hat seine Wurzeln im 16. Jahrhundert und beherbergt die Sammlung der Marchesa Marianna Panciatichi Ximenes d'Aragona Paolucci, die eine große Passion für die Vogelkunde hegte. Ein Großteil der zwischen 1866 und 1911 gesammelten Exemplare stammt von dem Landgut del Monte (San Gimignano). 1927 vermachte die Marchesa der Stadt San Gimignano die gesamte Sammlung, von der gegenwärtig 371 Exponate zu sehen sind, und die 1990 ihren heutigen Sitz bekam. Für die Unterhaltung der Ausstattung sind der Fachbereich Umweltbiologie der Universität Siena und das Nationale Institut für Wildtierbiologie zuständig.