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Ausserdem

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Spaziergang entlang der Stadtmauer
Ein Erlebnis, das man sich in San Gimignano absolut nicht entgehen lassen sollte, ist der Spaziergang entlang der mittelalterlichen Stadtmauer. Man kann an der gesamten heutigen Umfassungsmauer spazierengehen und die Mauern bewundern, die die Altstadt von San Gimignano umgrenzen.
Auf dem Rundgang, den man an verschiedenen Stellen außerhalb und innerhalb der Stadtmauer beginnen kann, kann man bildschöne Aussichten auf das Elsa-Tal genießen. Auf dem Rundgang stößt man auf einige „Torrioni“, Wachtürme der Medici (aus dem 15.-16.Jahrhundert) und auf die wichtigsten Stadttore: Porta San Giovanni (im Süden), Porta Quercecchio (im Westen), Porta San Matteo (im Norden), Porta San Jacopo und Porta delle Fonti (im Osten). Weitere Zugangstore sind heute halb verschwunden: Porta Pisana, Porta Mucchiese (Vicolo di S. Agostino).

Die mittelalterlichen "Fonti
Durch das Brunnentor, die „Porta alle Fonti“, gelangt man hinaus auf das Land und zu dem öffentlichen Brunnenhaus, in dem man früher das Wasser schöpfte und die Wäsche wusch. Der Bau ist von 1300 und hat insgesamt zehn Bögen, romanische Rund- und gotische Spitzbögen, die den ursprünglichen langobardischen Steinbrunnen, der auf das 9. Jahrhundert zurückgeht, verdecken. Die „Porta alle Fonti“ war einst Teil der zweiten Stadtmauer, wurde aber umgebaut, als 1930 der Überbau der (dem Heiligen Michael geweihten) Kapelle, die 1501 dort errichtet worden war, abgerissen wurde. Das Fresko der Kapelle, auf dem die „Madonna mit Kind und die Heiligen Michael und Johannes der Täufer“ dargestellt sind, Werk eines unbekannten Sieneser Malers aus dem 16. Jahrhundert, kam in die Loggia des Palazzo Comunale.